Matinee des Fördervereins Museum

Sonntag, 25.01.2026, 11:00 Uhr

Klassische Matinee à la surprise mit Flöte, Violine, Viola und Violoncello

Lassen Sie sich überraschen – mit ausgesuchten Werken von Beethoven, Boccherini oder Schönebeck und ungewöhnlichen Besetzungen wie eine Serenade für Flöte, Violine und Viola oder Duetten für 2 Celli. 

Die Ensembles bestehen aus:
Susanne Rahn, Flöte
Jörg Schloß, Klarinette
Martin Leckebusch-Grimm, Violine
Elke Schlimbach, Viola
Johanna Schneider, Violoncello 
Wilfried Futter, Violoncello. 

Gemeinsame Matinee des Fördervereins Museum Neustadt an der Weinstraße und der Bezirksgruppe Neustadt an der Weinstraße des Historischen Vereins der Pfalz. Der Eintritt beträgt 15 € und ist an der Kasse zu zahlen.

Eintritt: 18.00 € (15.- € für die Mitglieder des Fördervereins Museum und des Historischen Vereins der Pfalz, Bezirksgruppe Neustadt)

Anmeldung per E-Mail an foestadtmuseum@web.de. Die Anmeldung wird bestätigt.
Auf Grund der geringen Anzahl an Plätzen können nur bestätigte Anmeldungen berücksichtigt werden.

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 04.02.2026, 18:00 Uhr

Mittwochstreff-Vortrag von Kurt Werner

Die Jüdische Geschäftswelt Neustadts in der Weimarer Republik und Folgen der Machtergreifung 1933. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Neustadts

Namen und Schicksale dieses spannenden Teils unserer lokalen Wirtschaftsgeschichte sind heute noch einigen Neustadtern bekannt, wie die Weinhändlerfamilie Rosenstiel, die Weinhandlung Simon Bach oder das Kaufhaus Wronker. Andere kleinere Geschäfte, wie der Metzgermeister Max Mohr, die Matzen Bäckerei Richard Mayer oder das Handarbeitsgeschäft von Adele Morgenthau sind fast völlig in Vergessenheit geraten. In der Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt e.V. wurden vorhandene Unterlagen und Biografien gesichtet und neu aufbereitet. Das Schicksal der damals tätigen jüdischen Geschäftsleute und ihrer Familien soll anhand vieler Dokumente und Bilder nachvollzogen werden.
Kurt Werner, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt an der Weinstraße e. V., wird einen Überblick über die damalige pulsierende jüdische Geschäftswelt geben.

Eintritt: 5 € (für Mitglieder des Fördervereins Museum kostenfrei)

Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst gilt, wenn Sie bestätigt wurde.

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 04.03.2026, 18:00 Uhr

Mittwochstreff-Vortrag von Dr. Lenelotte Möller

Edith Stein

Der Vortrag bietet eine chronologische Übersicht über Edith Steins Leben von der geographischen Einordnung der Vorfahren bis zur Heiligsprechung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zeit, die sie in der Pfalz verbrachte und dem Verhältnis zu Judentum und Katholischer Kirche.
Edith Stein war die erste geborene Jüdin in nachapostolischer Zeit, die heiliggesprochen wurde.

Eintritt: 5 € (für Mitglieder des Fördervereins Museum kostenfrei)

Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst gilt, wenn Sie bestätigt wurde.

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 01.04.2026, 18:00 Uhr

Mittwochstreff-Vortrag von Dr. Hiltrud Funk

„Für die Freiheit und Einheit des deutschen Volkes mitzuwirken…“ – Der Neustadter Turnverein in seinen ersten Jahren

Vor 180 Jahren trafen sich Neustadter Bürger, um einen Turnverein zu gründen. Körperliche Übungen sollen auf die Mitglieder „kräftigend und erfrischend“ wirken. Die Reaktion der bayerischen Behörde auf einen entsprechenden Antrag war hinhaltend, ja ablehnend. Ein erneuter Anlauf 1848 zeigte Erfolg. Die Neustadter Turner nahmen regelmäßig an Turnübungen und Versammlungen teil. Die revolutionäre Bewegung 1848/49 zeigte die Turner in vorderster Front. Ihre Zielsetzung hatte sich politisiert, und sie traten für Freiheit und Einheit ein. Namen bekannter Persönlichkeiten der revolutionären Bewegung tauchen immer wieder im Zusammenhang mit dem Neustadter Turnverein auf. Die Referentin berichtet über die turbulente Entwicklung des Turnvereins in der ersten Zeit nach Gründung, das Verbot des Vereins 1850 und die erneute Gründung 1860.

Eintritt: 5 € (für Mitglieder des Fördervereins Museum kostenfrei)

Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst gilt, wenn Sie bestätigt wurde.

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 06.05.2026, 18:00 Uhr

Mittwochstreff-Vortrag von Barbara Rumpf

Ein kurzer Werkbericht aus der Ateliergemeinschaft Gernot und Barbara Rumpf

Nicht nur die ersten größeren öffentlichen Aufträge wie Paradiesbrunnen und Elwedritschebrunnen, auch Altarraumgestaltungen für das Herz-Jesu-Kloster oder die katholische Kirche in Maikammer verbinden Gernot Rumpf mit seiner Heimatstadt und der Pfalz. Der Bildhauer und Bronzegießer Gernot Rumpf, geboren in Kaiserslautern, aufgewachsen in Lachen-Speyerdorf, hat zeitlebens in Neustadt an der Weinstraße gelebt und gearbeitet. Zahlreiche Brunnen und Skulpturen, auch außerhalb der Pfalz, machen ihn bekannt. Viele davon entstanden in Zusammenarbeit mit seiner Frau Barbara, mit der er seit 1981 zusammenlebte und arbeitete. Nach einer kurzen Einführung in die Technik des Bronzegusses nach dem antiken „Wachsausschmelzverfahren“ wird Barbara Rumpf beispielhaft einige Projekte aus den frühen Arbeitsjahren von Gernot Rumpf sowie aus der gemeinsamen Zeit der Ateliergemeinschaft vorstellen.

Eintritt: 5 € (für Mitglieder des Fördervereins Museum kostenfrei)

Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst gilt, wenn Sie bestätigt wurde.

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 03.06.2026, 18:00 Uhr

Mittwochstreff-Führung von Constantin Beck-Burak

„Robert Schumann – ein Europäer in Neustadter Gefangenschaft“

Der Wegbereiter und Vater der Europäischen Gemeinschaft war vom 13. April 1941 bis 1. August 1942 im Hausarrest/in Haft durch die Gestapo hier in Neustadt an der Weinstraße. Er war im damaligen Kurhaus Kohler auf der Hambacher Höhe untergebracht und durfte als „Freigänger“ im Verlauf seiner „Unterbringung“ auch die Stadt erkunden: So besuchte er regelmäßig das nahegelegene Kloster, nutzte die Stadtbücherei (Schütt) oder ging in den Grünanlagen spazieren. Die biografische Etappe von Schumans Gefangenschaft durch den NS-Terror-Staat in Neustadt an der Weinstraße und seine gleichzeitige Vision und Bestrebung von und für ein vereintes und friedliches Europa, spiegelt das Spannungsverhältnis der Neustadter Geschichte zwischen Demokratie und Diktatur wider. Bei der Führung zu den genannten Orten wird die Zeit Schumans in Neustadt und seine Gesamtbiographie thematisiert.

Startpunkt: Konrad-Adenauer-Straße 10, Lernort Gestapo Neustadt

Eintritt: 5 € (für Mitglieder des Fördervereins Museum kostenfrei)

Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst gilt, wenn Sie bestätigt wurde.

Vortrag „Das Hambacher Fest in der Druckgrafik“

Samstag, 04.10.2025, 15:00 Uhr

Vortrag von Gerhard Hofmann

Das Hambacher Fest in der Druckgrafik

Der Neustadter Künstler Gerhard Hofmann hat sich intensiv mit den Druckgrafiken beschäftigt, die im Zusammenhang mit dem Hambacher Fest entstanden sind und beleuchtet in seinem Vortrag zahlreiche spannende und neue Aspekte zu dem Thema.

Das Hambacher Fest von 1832 fand seinen Niederschlag nicht nur in zahlreichen zeitgenössischen schriftlichen Zeugnissen, sondern auch in druckgrafischen Darstellungen. Die beiden Künstler Erhard Joseph Brenzinger und Mathias Johann Carl Thum haben das Hambacher Fest als Augenzeugen erlebt und zeichneten Lithografien zur Erinnerung an das Ereignis. Von Erhard Joseph Brenzinger aus Mannheim stammt die berühmte Darstellung mit dem Zug der Festteilnehmer auf das Hambacher Schloss am 27. Mai 1832. Das erste Erinnerungsblatt an das Hambacher Fest zeichnete allerdings der seinerzeit Neustadt an der Haardt wohnhafte Mathias Johann Carl Thum.

Gerhard Hofmann ist es gelungen, Thum weitere Lithografien mit Darstellungen des Festgeschehens zuzuschreiben. Die Bedeutung Thums als künstlerischer Chronist des Hambacher Festes kann damit erstmals gewürdigt werden.

Die in dem Vortrag vorgestellten Druckgrafiken werden im Rahmen des Vortrags in einer kleinen Ausstellung im Original präsentiert.

Auf Grund der geringen Platzkapazität wird um Anmeldung per Mail: museum@neustadt.eu oder telefonisch: 06321/855-1540 gebeten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

750 Jahre Stadtrechte – Experten vor Ort

Mittwoch, 08.10.2025, 17:00 Uhr

Prof. Dr. Pirmin Spieß als Themenexperte:

für die Zeit um König Rudolf von Habsburg

Professor Dr. Pirmin Spieß stellt seine neuen Erkenntnisse zum Königsdiplom, der sogenannte „Stadtrechtsurkunde“ aus dem Jahr 1275 vor. Studieren Sie zusammen mit dem Experten die besonderen Details der Urkunde wie das Königssiegel oder das Monogramm sowie den eigenhändig von König Rudolf von Habsburg ausgeführten „Vollzugsstrich“.

Im Anschluss steht der Themenexperte für Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

750 Jahre Stadtrechte – Experten vor Ort

Donnerstag, 09.10.2025, 15:00 Uhr

Michael Landgraf als Themenexperte:

für die Zeit Johann Casimirs

Michael Landgraf ist als der Themenexperte in der Ausstellung vor Ort und berichtet über die Zeit des Pfalzgrafen Johann Casimir. Erfahren Sie mehr über die Neustadter Universität, das Casimirianum und seine Professoren, über den Buchdrucker Matthäus Harnisch oder die Neustadter Bibel.

Im Anschluss steht der Themenexperte für Fragen zur Verfügung.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Vortrag „Pfälzer Frauen im Bauernkrieg“

Donnerstag, 16.10.2025, 18:00 Uhr

Vortrag von Berthold Schnabel

Pfälzer Frauen im Bauernkrieg

Vor 500 Jahren ereignete sich auch in der Pfalz der Bauernkrieg.

Nachrichten über Frauen im Bauernkrieg sind eher selten. Sie waren jedoch maßgeblich an den Aufständen beteiligt. In der Pfalz sind wir jedoch in der glücklichen Lage, anschauliche Beispiele für Frauen vorlegen zu können, die einerseits auf Seiten der Bauern standen, andererseits aber zu deren Gegnerinnen zählten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Jubiläumsausstellung „750 Jahre Stadtrechte“ im Stadtmuseum Villa Böhm statt.

Im Anschluss kann im Obergeschoss eine kleine Sonderschau mit Ausstellungsstücken aus der Zeit des Bauernkriegs, darunter die Urkunde vom 17. Oktober 1543 zur Wiedererlangung der Stadtrechte, besichtigt werden. Die 1275 verliehenen Privilegien wurden den Neustadtern im Bauernkrieg zur Strafe aberkannt, da sie den Bauern die Tore zur Stadt öffneten.

Auf Grund der geringen Platzkapazität wird um Anmeldung per Mail: museum@neustadt.eu oder telefonisch: 06321/855-1540 gebeten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.