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Was gibt’s Neues im Stadtmuseum? Hier finden Sie alle Neuigkeiten und Informationen rund um die Villa Böhm und den Förderverein.

Tag der Vereine am 8.10.2022 – Unser Förderverein Museum ist dabei

Am Samstag, 8.10.2022 von 10 Uhr bis 14 Uhr präsentieren wir unseren Förderverein Museum in der Stadt dem interessierten Publikum. Treffen Sie uns bei der Waffeleria (Klemmhof).
Kunigunde persönlich wird sich einfinden und steht für ein Interview zur Verfügung. Lassen Sie  sich überraschen von ihrer Frische und Neugier.  Für die Kinder haben wir einen Malwettberb eingerichtet. Wer malt das schönste Bild von Kunigunde Kirchner und Johann Peter de Werth? Wir sind auf die Ergebnisse gespannt.
Premiere hat unser neuer Vereinsflyer. Druckfrisch in Ihre Hand!
Und eine blumige Überraschung haben wir für neue Mitglieder vorbereitet. Wie wäre es, Mitglied in einem regen Förderverein zu werden, der sich um das historische Erbe der Stadt kümmert und das Museum unterstützt?  Bis nächste Woche also. Wir freuen uns auf Sie! Hier gehts zum Plakat.

Mitgliederversammlung des Fördervereins Museum der Stadt Neustadt an der Weinstraße e.V.

Die diesjährige Mitgliederversammlung unseres Fördervereins findet am Dienstag, 11.10.2022 um 17 Uhr in der Gaststätte „Zum Griechen“ am Hildenbrandseck, Hildenbrandseck 10, 67435 Neustadt, statt.

Um Anmeldung bis zum 4.10.2021 per Mail oder telefonisch an die Vorsitzende Dr. Hiltrud Funk wird gebeten.

Erlebnisreicher Vereinsausflug nach Landau am 3.9.2022

Landau? Ach das kennen wir doch schon, mögen einige der Teilnehmer*innen gedacht haben. Aber auch eine ehemalige Landauerin war überrascht, was die Stadt zu bieten hat. Im (fast) neuen Stadtmuseum begann der Ausflug und wir  freuten uns über die kompetente Führung. Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut und bietet einen hervorragenden Einblick in die Stadtgeschichte. Das erste Highlight. Unmittelbar danach erlebten wir eine Stadtführung, die schwerpunktmäßig die französischen Festungsanlagen berücksichtigte. Eine unterhaltsame und gleichzeitg fundierte Führung. Das zweite Highlight. Der heftige Regen konnte die Teilnehmer*innen nicht davon abhalten die gute Laune zu bewahren. Hungrig und durstig besuchten wir im Anschluss das Restaurant Luitpold, und bei netten Plaudereien, einem Gläschen Prosecco und vielen neuen Eindrücken könnte später die Rückfahrt angetreten werden. Christa Jäck und Karin Kupka sei für die sorgfältige Vorbereitung gedankt.

Broschüre zum Park der Villa erschienen

Seit der abgeschlossenen Sanierung im Jahr 2020 erstrahlt der Park der Villa Böhm im neuen Glanz. Dr. Hiltrud Funk, die Vorsitzende des Fördervereins Museum, hat nun Geschichte und Sehenswürdigkeiten des Gartens in einer kleinen Broschüre zusammengestellt, die durch das Stadtmuseum herausgebracht wurde.

Mit dem Flyer, im Format DIN lang, können sich interessierte Menschen auf einem Rundweg mit zehn Stationen zu historischen und gärtnerischen Highlights des Parks – von der 1889 im Stil der Neorenaissance errichteten Villa selbst, über das Rondell im Norden und einzelne markante Bäume, bis zur Toranlage und dem Belvedere an der Maximilianstraße und von dort wieder zurück zur Südterrasse der Villa begeben. Finanziert wurde die Broschüre vom Stadtarchiv und -museum. Die zahlreichen Bilder stammen aus dem Stadtarchiv von Rolf Schädler.

Zu jedem Punkt gibt es kurze Erläuterungen und jeweils ein Bild. Bei den Bäumen liegt der Hauptakzent auf jenen, die bereits zur Entstehungszeit gepflanzt wurden, so beispielsweise der Schnurbaum oder auch der Mammutbaum. Für die ergänzende Bepflanzung werden die 1950 hinzugekommene Gleditschie, sowie der 2016 vom Förderverein selbst gestiftete Taschentuchbaum aufgeführt. Ein Parkplan und eine zweiseitige Kurzeinführung in die Geschichte des Parks.

Flyer „Rundgang durch den Park“ Bitte hier klicken

Neue Baumschilder im Park

Der Park der Villa Böhm ist genauso alt wie die Villa selbst. Und dementsprechend befinden sich hier richtige Baum-Methusalems mit einem Alter von über 130 Jahren. Schnurbaum, Mammutbaum, Atlaszeder und Gleditschie sind hier besonders zu nennen. Und diese sind es, die jetzt, auf Initiative des Fördervereins Museum, ein Namensschild erhalten haben, um die Gäste des Parks zu informieren und auf diese Schätze aufmerksam zu machen. Aber auch der vom Förderverein zum 30igsten Jubiläum gespendete Taschentuchbaum wird gebührend gekennzeichnet. 

Möglich gemacht hat dies eine Spenderin. Und vor allem die tatkräftige Unterstützung unseres Vorstandsmitgliedes Ludwig Remmert Koch und Michael Fuhrer, Leiter der städtischen Abteilung Grünflächen, sowie einem seiner Mitarbeiter, die zum Hammer griffen.

Machen Sie sich doch einmal auf die Suche nach den schönen Bäumen und genießen Sie einfach.

Mittwochstreff vom 04. Mai 2022 ist Online

Der Vortrag von Dr. Hiltrud Funk „Der Burckshof in Gimmeldingen – von der Ziegelhütte zur behaglichen Villa“ ist ab sofort hier abrufbar. Bitte hier klicken

Mittwochstreff vom 06. April 2022 ist Online

Der Vortrag von Dr. Johannes Weingart „Das Rote Buch der Stadt Neustadt an der Haardt – Inhalt und Edition der Handschriften“ ist ab sofort hier abrufbar. Bitte hier klicken

Mittwochstreff vom 02. März 2022 ist Online

Der Vortrag von Revierförster Jens Bramenkamp „Der Wald in Zeiten des Klimawandels“ ist ab sofort hier abrufbar. Bitte hier klicken

Förderverein Stadtmuseum setzt sich erfolgreich für Sitzmöglichkeiten im Park ein

Der Park der Villa Böhm wurde im Dezember 2020, nach mehrmonatiger Restaurierung, offiziell wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Etwas Wichtiges fehlte jedoch. Die Bänke, die vor der Umbaumaßnahme zum Verweilen im Park einluden, waren verschwunden. Ein Ersatz war nach Auskunft der Stadtverwaltung nicht geplant. Der Förderverein Museum der Stadt Neustadt an der Weinstraße e.V. und auch einige Bürger hinterfragten und bemängelten das Fehlen der Bänke. Nach einer Ortsbegehung von Michael Fuhrer (Leiter der städt. Abt. Grünflächen) und der Vereinsvorsitzenden Dr. Hiltrud Funk konnten drei Standorte für Bänke gefunden werden. Der Förderverein Museum selbst spendete eine Bank im Wert von 1700 Euro, eine weitere wurde von einem Vereinsmitglied finanziert. Die Kosten für die dritte Bank wurden von der Stadt übernommen. Die Vereinsvorsitzende ist zufrieden mit den stilvollen Bänken, die sehr gut zum schönen neugestalteten Park passen. Besonders erfreulich für Dr. Hiltrud Funk: Die vom Verein gespendete Bank ermöglicht einen reizvollen Blick auf das historische Gebäude.

Mittwochstreff vom 02. Februar 2022 ist Online

Der Vortrag von PD Dr. Markus Raasch „Es war doch eine schöne Zeit“. Zur Funktionsweise der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft “ ist ab sofort hier abrufbar. Bitte hier klicken

Mittwochstreff vom 01. Dezember 2021 ist Online

Der Vortrag von Werner SchreinerVor 175 Jahren. Die Eisenbahn kam in die Pfalz“ ist ab sofort hier abrufbar. Bitte hier klicken

Mittwochstreff vom 03. November 2021 ist Online

Der Vortrag von Prof. Dr. Norbert EggerMannheim – sein chinesisches Teehaus im Luisenpark und die lebendigen Städtepartnerschaften mit zwei chinesischen Millionenstädten: Zhenjang und Qingdao“ ist ab sofort hier abrufbar. Bitte hier klicken

Aus der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 25.10.2021

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins Museum der Stadt Neustadt an der Weinstraße e.V. fand wieder coronabedingt in der Martin-Luther-Kirche statt. Der Bericht der Vorsitzenden Dr. Hiltrud Funk befasste sich schwerpunktmäßig mit dem Stand der Neukonzeption des Stadtmuseums und Aktivitäten in diesem Zusammenhang. Der Vorstand befragte die Mitglieder und den Beirat im Sommer, welche Vorstellungen über ein „neues“ Stadtmuseum entwickelt werden sollen.
Die Mittwochstreffs im 1. Halbjahr 2021 fanden digital im Netz statt, werden aber im 2. Halbjahr in der Martin-Luther-Kirche veranstaltet. Alle wurden sehr gut besucht und fanden bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern großen Anklang. Die Planung für 2022 ist angegangen und Sie werden darüber natürlich rechtzeitig weiter informiert. Auch die Museumsleiterin Birgit Merkle informierte über ihre Vorhaben für 2022.

Kunigunde Barbara Kirchner zum 350. Geburtstag (6.10.2021)

Die Geschichte der Kurpfälzerin Kunigunde Barbara Kirchner ist einfach zu schön, um gänzlich wahr zu sein. Aus Liebe zu ihr soll der französische Kriegskommissar Johann Peter de Werth im Jahr 1689, also während des Pfälzischen Erbfolgekrieges, Neustadt vor der Zerstörung bewahrt haben. Wahr ist; Kunigunde hat tatsächlich gelebt.

Heute ist die Tochter des Heidelberger Archivars und Hofgerichtsrats Theobald Paul Kirchner und seiner Frau Katharina populärer denn je. Anlässlich des 350. Geburtstages am 6. Oktober 2021 wurde ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, mit dem die Stadt ihre legendäre Retterin ehrte.

Der Neustadter Künstler Gerhard Hofmann hat Ausstellungstafeln zu einzelnen Lebensstationen von Kunigunde Barbara Kirchner gestaltet. Diese sind im Stadtmuseum direkt neben dem Gemälde der angeblichen Kunigunde aufgestellt.

Zeitgleich zum Jubiläum ist Gerhard Hofmanns Buch „Kunigunde Kirchner – Auf den Spuren einer Legende“ erschienen. Diese kann für 7,50 Euro zum Beispiel im Stadtmuseum und im Stadtarchiv erworben werden.

Mittwochstreff vom 06. Oktober 2021 ist Online

Der Vortrag von Roland Paul “Um des Glaubens willen” – Die Verfolgung der Hugenotten und Wallonen in Frankreich und den Spanischen Niederlanden, ihre Flucht und ihre Aufnahme in der Pfalz ist ab sofort hier abrufbar. Bitte hier klicken

Film über das Stadtmuseum in der Reihe „Museeun in Neustadt“ ist fertig

Die Filmreihe „Museen in Neustadt“ beim Offenen Kanal Weinstraße geht weiter, diesmal mit einem Beitrag über das Stadtmuseum Villa Böhm. Der nun vierte Film der Reihe wurde wieder vom Stadtverband für Kultur im Rahmen der von Michael Landgraf moderierten Reihe „Neustadter Kulturkulisse“ initiiert. Museumsleiterin Birgit Merkle und die Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Hiltrud Funk, führten Moderator Landgraf in die Geheimnisse der Villa Böhm und die Schätze des Museums ein. Besonders im Fokus sind das Gebäude der Villa, die frühe Geschichte der Stadt wie auch die Ereignisse von 1832 und 1848 aus Neustadter Sicht, die für das Profil der Demokratiestadt Neustadt wichtig sind. Als Filmemacher stand wieder Werner Harke hinter der Kamera, den Filmschnitt besorgten er und Landgraf gemeinsam. Ausgestrahlt wird die rund 40 Minuten lange Sendung im Offenen Kanal am 18.09.2021, 6:56 Uhr, am 21.09.,19:37, am 22.09.,11:37 Uhr sowie 22:27 Uhr, am 23.9., 3:37 Uhr sowie 14:27 Uhr und am 24.9., 6:27 Uhr. Der Film wird auch auf Youtube sowie in der Mediathek des Offenen Kanals zu sehen sein. Bitte hier klicken

Dezember 2020 – Offizielle Übergabe des neugestalteten Parks der Villa Böhm

Nach mehrmonatiger Restaurierung ist der Park nun wieder offiziell für alle Bürgerinnen und Bürger frei gegeben. Die Stadt investierte rund 500.000 Euro in 1500 Quadratmeter „Flanierzone“ und erwartet nun, dass 70 Prozent davon das Land übernimmt. Allerdings war bei der Sanierung einiges zu beachten, da gleichzeitig das Parkpflegewerk und Vorschriften der Denkmalpflege beachtet werden mussten. Die beiden Hauptwege rechts und links der Villa sind historisch bedingt. Den neuen Verbindungsweg gab es früher bereits einmal und jetzt ist er wiederbelebt worden. Nach Aussage von Michael Fuhrer, dem Leiter der städt. Grünflächenabteilung, sind die Wege nicht vergrößert worden, sie wirken nur breiter, da sie nicht mehr mit Steinen eingefasst sind. Abschließend wurde der Asphalt auf Wunsch des Denkmalschutzes speziell nachbehandelt, damit er schöner aussieht. Neuer Rasen wurde eingesät und es gibt fünf neue Staudenflächen. Baudezernent Bernhard Adams bedauert, dass wegen des Gefälles das Gelände nicht behindertengerecht sei. Nur von der Villenstraße könne die Villa direkt angefahren werden. Wichtig sei auch der ursprüngliche Parkcharakter, der keine ökologische Grünfläche sei. Erneuert wurde auch das „Belvedere“, an der Maximilianstraße. Dafür hat das Gebäudemanagement rund 300.000 Euro ausgegeben.

Aus der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 26.10.2020

Der Förderverein des Stadtmuseums hat seit dem Oktober 2020 einen neuen Vorstand. Helga Willer trat als langjährige Vorsitzende nicht mehr an. An ihre Stelle tritt Dr. Hiltrud Funk als Vorsitzende. Katja Rößler übernimmt das Amt der Schatzmeisterin. Der bisherige Schatzmeister Dr. Weingart trat ebenfalls nicht mehr zur Wahl an. Die übrigen Vorstandsmitglieder bleiben im Amt.

Förderverein Stadtmuseum erhält Kulturpreis 2018

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Kulturpreisverleihung an den Förderverein des Stadtmuseums. In der Mitte die Vorsitzende Helga Willer. (© Foto Rolf Schädler)

Am Sonntag, den 8. Juli 2018 wurde in einer kleinen Feierstunde bei sommerlichen Temperaturen im Park der Villa Böhm die Kulturpreisverleihung 2018 gefeiert. In diesem Jahr ging der Preis des Stadtverbands für Kultur e.V. der Stadt Neustadt an der Weinstraße an den Förderverein Museum der Stadt Neustadt an der Weinstraße e.V. . Dieser Preis wird jährlich verliehen „für die engagierte und vorbildliche Kulturarbeit sowie herausragenden Verdienste um das Kulturleben der Stadt Neustadt“.

Neue Hinweistafeln werben für den Besuch in der Villa Böhm

neue Hinweistafeln Villa Böhm (Foto R. Schädler)
neue Hinweistafeln Villa Böhm (© Foto Rolf Schädler)

Wer in diesen Tagen die Neustadter Villenstraße entlanggeht, bemerkt am oberen Zugang zur Villa Böhm drei große neue Metallschilder, die für die Attraktionen des städtischen Gebäudes werben und dessen Nutzer präsentieren.
Im Erdgeschoss ist das Stadtmuseum untergebracht, im Obergeschoss zeigt der Neustadter Kunstverein e. V. vier Mal im Jahr aktuelle Ausstellungen und den Park nutzt schon seit 50 Jahren die Neustadter Schauspielgruppe e. V. für sommerliche Open-Air-Aufführungen.
Auf Vorschlag von Wolfgang Glass, Vorsitzender des Kunstvereins, ersetzen diese drei stabilen Tafeln in identischer Größe die bisherige Werbung mit den Bannern des Stadtmuseums und des Kunstvereins an Masten, die einschließlich der Masten wegen der Witterungseinflüsse häufig repariert oder ersetzt werden mussten.
Die grafische Gestaltung nach Vorgabe der einzelnen Werbeträger übernahm das Unternehmen Kaisers Ideenreich aus Rhodt.
Für die Metallarbeiten sorgte die Neustadter Firma Metalldesign Justus Kann und die Druckarbeiten auf Edelstahlplatten führte die Firma Röpke-Druck aus Lachen-Speyerdorf aus.

Leihgaben aus dem Stadtmuseum bei der Landesausstellung in Trier

Mainz 4.4.2018

Kulturminister Wolf: Hambach und Trier sind historische Orte der europäischen Demokratiegeschichte

Ein historisches Gemälde vom Zug auf das Hambacher Schloss, eine Hambacher Schürze und zahlreiche Veröffentlichungen über das Hambacher Fest: All diese Objekte bereichern die am 5. Mai 2018 beginnende große Landesausstellung „Karl Marx 1818-1883. Leben.Werk.Zeit“ in Trier.

Kulturminister und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hambacher Schloss Prof. Dr. Konrad Wolf übergab heute zusammen mit Oberbürgermeister Marc Weigel und dem Privatsammler Dr. Dieter Ante die bedeutenden Ausstellungstücke an die Karl Marx-Ausstellungsgesellschaft. Sie werden bis Oktober dieses Jahres in der Jubiläumsausstellung als Schauobjekte zum „Hambacher Fest“ und zur jungen europäischen Demokratiebewegung im 19. Jahrhundert dienen. Für die intellektuelle Entwicklung von Marx und die einer Generation von Oppositionellen war „Hambach“ mit seinen Folgen eine prägende Erfahrung.

„Hambach und Trier sind historische Orte der europäischen Demokratiegeschichte. Das ‚Hambacher Fest‘ von 1832 gilt als Wiege der Demokratie in Deutschland und war Teil einer gesamteuropäischen Bewegung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auf dieser fußt Karl Marx, der nicht nur demokratische Mitbestimmung und Freiheitsrechte sondern auch soziale Gerechtigkeit einfordert. Sein Kommunistisches Manifest von 1848, das heute immaterielles Kulturerbe der UNESCO ist, wäre ohne ‚Hambach‘ nicht denkbar“, macht Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf deutlich.

„Das Hambacher Fest spielt eine wichtige Rolle in unserer Ausstellung, denn sie zeigt den damaligen Zeitgeist, welcher Karl Marx sehr prägte“, ergänzt Prof. Dr. Beatrix Bouvier, wissenschaftliche Leitung der großen Landesaustellung in Trier.

Neben zahlreichen Schriften aus der Sammlung des Ludwigshafener Privatsammlers Dr. Dieter Ante trägt auch das Neustadter Stadtmuseum Villa Böhm mit Leihobjekten zur Bereicherung der Marx-Landesausstellung bei. So werden ein Gemälde, das den Zug auf das Hambacher Schloss zeigt, und eine schwarz-rot-goldene Schärpe aus Seidentaft aus dem Besitz des städtischen Museums gemeinsam mit der Mainzer „Plenar-Fahne“, einer originalen Hambacher schwarz-rot-goldenen Fahne, die bis zum Sanierungsbeginn im rheinland-pfälzischen Landtag zu sehen war, im Rheinischen Landesmuseum ausgestellt.

„Wir sind stolz und glücklich, dass sich das Hambacher Schloss auf Neustadter Gemarkung befindet und es ist schön zu sehen, wie Zeugnisse unserer Geschichte die Menschen auch heute noch vereinen“, so der Neustadter Oberbürgermeister Marc Weigel. „Für uns stand es außer Frage, dass wir zu der Vielfältigkeit der Karl-Marx-Ausstellung beitragen und überlassen der Stadt Trier die Exponate sehr gerne. Ich wünsche den Organisatoren eine erfolgreiche Veranstaltung und viele begeisterte Besucherinnen und Besucher. Ich selbst werde ebenfalls gerne kommen.“

„Rheinland-Pfalz kann sich einer bedeutenden demokratischen Tradition rühmen. Mit der Mainzer Republik von 1793, dem Hambacher Fest 1832 und dem Trierer Geburtsort von Karl Marx gingen von unserem Land wesentliche Impulse aus, ein soziales und demokratisches Deutschland zu formen. Ich danke den Beteiligten – insbesondere Dr. Dieter Ante, der Stadt Neustadt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung Hambacher Schloss – für ihre Bereitschaft, die wertvollen Ausstellungsstücke der Trierer Jubiläumsausstellung als Leihgabe zu überlassen und damit zu einem hoffentlich großen Museumserfolg in Deutschland beizutragen“, so Wolf abschließend.

Verantwortlich (i.S.d.P.): Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Markus Nöhl, Pressesprecher