Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 07.06.2023, 18:00 Uhr

Vortrag von Kurt Werner

„Jüdisches Leben in Neustadt – eine Spurensuche“

Ende 2022 wurde in der Stiftskirche die Ausstellung „1.700 Jahre Jüdisches Leben, Tradition und Identität der Juden in Rheinland-Pfalz“ veranstaltet. Welche Spuren des jüdischen Alltagslebens sind in unserer Stadt zu finden? Der Referent stellt historische Quellen, Fragmente, Eindrücke und Gesprächsergebnisse zum Thema vor. Die Geschichte der Ausgrenzung von Juden ist hierbei nur ein Aspekt. Wo aber spiegelte sich in Neustadt das aktive jüdische Alltagsleben wider zum Teil bis heute? Wo sind Hinweise in Straßennamen, Stadtvierteln, Geschäften und Gebäuden zu finden? Welche Geschichten erzählt der jüdische Friedhof? Was war und was ist geblieben?

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 03.05.2023, 18:00 Uhr

Vortrag mit anschließender Führung durch Paul Habermehl „Die Neustadter Stiftskirche von außen – ein Rundgang“

Ein Rundgang um die Neustadter Stiftskirche wird selten angeboten. Man braucht dazu gutes Wetter und die Bereitschaft, sich den Platz, auf dem sie steht, mit den Veränderungen, den Ausformungen vorstellen zu wollen, die im Laufe der Jahrhunderte eingetreten sind. Denn nur so kann man erkennen, wie durch die Erhebung der Pfarrkirche zu einer Kollegiatkirche Neustadt zu einer Residenzstadt heranreifte und leider recht bald nur noch eine Oberamtsstadt war. Besonders die äußere Gestalt des Bauwerks mit den Spuren der Vergangenheit und der in Vergessenheit geratene Kirchhof haben uns dazu Einiges zu sagen.

Anmeldungen unter: foestadtmuseumnw@web.de

Maximal 30 Personen. Treffpunkt vor der Stiftskirche.

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 05.04.2023, 18:00 Uhr

Führung von Sigrid Kern (Kirchenführerin) »Blick in die Stiftskirche«

Die Stiftskirche, das Wahrzeichen Neustadts, ist nach dem Speyerer Dom der zweitwichtigste mittelalterliche Kirchenbau der Pfalz. Ihre wechselhafte Geschichte lässt sich bei einem Gang durch die Kirche gut nachvollziehen: Grablege der Wittelsbacher Kurfürsten, Kirche des Kanonikerstifts, Kirche der Reformation, Simultankirche mit dem renovierten evangelischen und dem barockisierten katholischen Teil. Zu bestaunen sind u.a. die Grabplatten, freigelegte Deckenmalereien und Fresken aus dem 15. Jahrhundert, das Mosaik an der Trennwand von 1929, der moderne Abendmahlstisch und der Osterkerzenhalter.

Anmeldungen unter: foestadtmuseumnw@web.de

Maximal 20 Personen. Treffpunkt vor der Stiftskirche.

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 01.03.2023, 18:00 Uhr

Vortrag von Susanne von Oettingen-Braun

„Das Schlösslein Hildenbrandseck in Gimmeldinger Gemarkung“

Auf kurpfälzischem Erbbestandssboden erbaute der aus Spyer stammende Mas Hiltprant um 1524 das Schlößchen Hiltprantseck bei Königsbach. Der Vortrag illustriert die fast 550-jährige wechselvolle Geschichte des einst frei gelegenen herrschaftlichen Gutes. Ursprünglich ein kurpfälzisches Mannlehen, wurde es ab 1662 nacheinander an mehrere Besitzer verpachtet, im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt und 1806 als Nationalgut versteigert. Nunmehr in Privatbesitz wurde das „Alte Schlößel“ Hildenbrandseck im 20. Jahrhundert als feines Speiserestaurant mit Pensionsbetrieb ein beliebtes Ausflugsziel.

Matinee

Sonntag, 22.01.2023, 11:00 Uhr

Szenischer Vortrag von Gerd Becht, mit der Zither untermalt von Gaby Kießling

„Zu Gast bei Liselotte von der Pfalz in Versailles“

Liselotte von der Pfalz besucht höchst persönlich Neustadt, um unverblümt über ihre Erfahrungen als Gattin des Bruders am Hofe König Ludwig XIV. von Frankreich zu „schnattern“. Aus der verarmten Pfalz kommend, aber mit nüchternem Blick, berichtet sie von den kuriosen Sitten und Unsitten in Versailles und von dem Leid, das in ihrem Namen – aber gegen ihren Willen – ihren Pfälzern und Pfälzerinnen und der Pfalz zugefügt wurde.

Die Matinee ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Historischen Verein der Pfalz, Ortsgruppe Neustadt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 18.01.2023.

Der Eintritt wird vor Ort erhoben und beträgt für Mitglieder 10 €, für alle anderen 12 €.

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 07.12.2022, 18:00 Uhr

Vortrag von Dr. Thomas Kreckel „Der Kriemhildenstuhl bei Bad Dürkheim“

Der Kriemhildenstuhl ist einer der größten, noch erhaltenen römischen Steinbrüche nördlich der Alpen. Er wurde von Legionären aus Mainz Ende des 2./Anfang des 3. Jahrhunderts betrieben. Zahlreiche Inschriften, aber auch Reliefs und Ritzzeichnungen sind in den Felswänden zu entdecken. Deren Interpretation führte in den fortgeschrittenen 1930er Jahren zu großen Kontroversen. Die interessante Forschungsgeschichte wird ebenfalls vorgestellt.

Eintritt frei; Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]

Vortrag

Samstag, 25.5.2024, 15:00 Uhr Vortrag von Carsten Baus „Darum Europa – Die Geschichte der Kriegsgräberfürsorge…

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Vortrag

Samstag, 25.5.2024, 15:00 Uhr Vortrag von Carsten Baus „Darum Europa – Die Geschichte der Kriegsgräberfürsorge…

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Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 02.11.2022, 18:00 Uhr

Gespräch zwischen Karin Kupka und Dr. Hiltrud Funk „Die Geschichte einer „gutbürgerlichen“ Neustadter Familie – Die Riffels“

Karin Kupka, eine geborene Riffel, wird aus der Geschichte ihrer Familie erzählen. Zahlreiche Bilder illusitrieren das Geschehen. Dr. Carl Friedrich Philipp Riffel war Rechtsanwalt und Justiziar. Die Dame des Hauses, Fanny Riffel, gründete zusammen mit Emma Geisel-Abresch und anderen Frauen den „Verein für Fraueninteressen“. Bedeutende Persönlichkeiten aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fanden sich als Gäste des Hauses ein.

Eintritt frei; Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]

Mittwochstreff des Fördervereins Museum

Mittwoch, 05.10.2022, 18:00 Uhr

Vortrag von Dr. Lenelotte Möller „Schülerinnen und Lehrerinnen in der Pfalz im 19. Jahrhundert

Der Vortrag befasst sich mit dem Wandel der Bildungs- und Berufsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen in der Pfalz von 1816 bis 1918. Im Mittelpunkt stehen die Volksschulen und die Höheren Mädchenschulen, von denen über 60 zum damaligen Zeitpunkt nachgewiesen werden können. Vertiefend können Sie nach Erscheinen des Bandes „Weibbliche Lebenswelten in der Pfalz im 19. Jahrhundert“ lesen.

Eintritt frei; Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]

Broschüre zum Park der Villa erschienen

Broschüre zum Park der Villa erschienen

Seit der abgeschlossenen Sanierung im Jahr 2020 erstrahlt der Park der Villa Böhm im neuen Glanz. Dr. Hiltrud Funk, die Vorsitzende des Fördervereins Museum, hat nun Geschichte und Sehenswürdigkeiten des Gartens in einer kleinen Broschüre zusammengestellt, die durch das Stadtmuseum herausgebracht wurde.

Mit dem Flyer, im Format DIN lang, können sich interessierte Menschen auf einem Rundweg mit zehn Stationen zu historischen und gärtnerischen Highlights des Parks – von der 1889 im Stil der Neorenaissance errichteten Villa selbst, über das Rondell im Norden und einzelne markante Bäume, bis zur Toranlage und dem Belvedere an der Maximilianstraße und von dort wieder zurück zur Südterrasse der Villa begeben. Finanziert wurde die Broschüre vom Stadtarchiv und -museum. Die zahlreichen Bilder stammen aus dem Stadtarchiv von Rolf Schädler.

Zu jedem Punkt gibt es kurze Erläuterungen und jeweils ein Bild. Bei den Bäumen liegt der Hauptakzent auf jenen, die bereits zur Entstehungszeit gepflanzt wurden, so beispielsweise der Schnurbaum oder auch der Mammutbaum. Für die ergänzende Bepflanzung werden die 1950 hinzugekommene Gleditschie, sowie der 2016 vom Förderverein selbst gestiftete Taschentuchbaum aufgeführt. Ein Parkplan und eine zweiseitige Kurzeinführung in die Geschichte des Parks ergänzen den Rundgang.

Flyer „Rundgang durch den Park“ Bitte hier klicken