Mittwoch, 04.02.2026, 18:00 Uhr
Mittwochstreff-Vortrag von Kurt Werner
Die Jüdische Geschäftswelt Neustadts in der Weimarer Republik und Folgen der Machtergreifung 1933. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte Neustadts
Namen und Schicksale dieses spannenden Teils unserer lokalen Wirtschaftsgeschichte sind heute noch einigen Neustadtern bekannt, wie die Weinhändlerfamilie Rosenstiel, die Weinhandlung Simon Bach oder das Kaufhaus Wronker. Andere kleinere Geschäfte, wie der Metzgermeister Max Mohr, die Matzen Bäckerei Richard Mayer oder das Handarbeitsgeschäft von Adele Morgenthau sind fast völlig in Vergessenheit geraten. In der Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt e.V. wurden vorhandene Unterlagen und Biografien gesichtet und neu aufbereitet. Das Schicksal der damals tätigen jüdischen Geschäftsleute und ihrer Familien soll anhand vieler Dokumente und Bilder nachvollzogen werden.
Kurt Werner, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt an der Weinstraße e. V., wird einen Überblick über die damalige pulsierende jüdische Geschäftswelt geben.
Eintritt: 5 € (für Mitglieder des Fördervereins Museum kostenfrei)
Anmeldung per E-Mail an Dr. Hiltrud Funk [foestadtmuseumnw@web.de]. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst gilt, wenn Sie bestätigt wurde.